Narrengemeinde Tiroler Eck e.V

ggr. 1946

 

 

 

 Von damals

           bis heute

Am 11.11.1945 wurde die Narrengemeinde Tiroler Eck im Gasthaus Widerhold von mehreren Stammgästen und dem unvergessenen Wirt Josef Litz aus der Taufe gehoben. Mit zwei Fässern Most konnte der damalige Kommandeur der französischen Besatzungsmacht dazu überredet werden der Gründung des Vereins zuzustimmen.

 

 

Das Singener Original, Fritz Mutscheler, der aus Tirol  stammte und von allen nur „Tiroler Fritz“ genannt  wurde, sowie die Lage des Gasthauses Widerhold an der  Ecke Schaffhauser-/Hohentwielstrasse führten zu dem Vereinsnamen Tiroler Eck. Der Tiroler Fritz wurde sodann auch die erste Traditionsfigur des Vereins.

 

Die Maskengruppe der „Hontesscharrer“, die 1982 vom damaligen Narrenbürgermeister Karl Büche, Günter Litz (Güli), Karl Streit und dem ehemaligen Kulturamtsleiter der  Stadt Singen Dr. Herbert Berner ins Leben gerufen wurde, ist heute eine tragende Säule des Vereins.

Das Häs des Hontesscharrers ist der Kleidung der Tiroler Bergknappen nachempfunden, die während des 30-jährigen Krieges angeworben wurden, um die Feste Hohentwiel zu unterminieren und durch Sprengungen zum Einsturz zu bringen. Es besteht aus einem groben Leinengewand, einer Zipfelmütze (Gugel) und einem rückseitig angebrachten Lederschurz, auf dem man früher sitzend in die Schächte des Bergwerks hinabrutschte.

 

Heute besteht die Narrengemeinde aus insgesamt 27 aktiven  und ca. 60 passiven Mitgliedern. Der „Tiroler Fritz und die „Hontesscharrer“ repräsentieren den Verein bei  Umzügen und sonstigen  Anlässen der Fasnet..